EINLADUNG ODER VORLADUNG?

Sicherlich hast du schon viele Einladungen ausgesprochen, sei es um mit Kollegen die Mittagspause zu verbringen, mit Freunden zu grillen, mit der Familie ein Fest auszurichten oder um Kunden zu einem Firmenevent einzuladen. Das Frühjahr ist geradezu der Auftakt zur "Einladungssaison", denn wer jetzt seine Gäste für die Sommerhochzeit noch nicht klar hat, steht in Konkurrenz zu Sommerurlauben und Omas 80ten Geburtstag. 

Egal ob du deine Einladung via Textnachricht rausschickst, den Kollegen auf dem Flur zurufst oder aufwändige Briefkarten versendest, du erhoffst dir eine -möglichst positive- Antwort. Die bleibt jedoch manchmal aus. Sicherlich warst du schon mal in der Situation, dass du selbst eine Einladung ausgeschlagen hast, und dir fiel das mehr oder weniger leicht. Wie ist der andere damit umgegangen? Hat er oder sie deine Antwort angenommen? Oder wurde die emotionale Quetsche angesetzt? Getreu dem Motto: "Papa würde sich aber so freuen, wenn du auch mal wieder nach Hause kämst...""Aber ich war doch auch an deiner Hochzeit!" "Sind wir dir jetzt weniger wichtig?" Und es gibt Menschen die sagen: "Familie ist aber wichtig" oder "Man heiratet nur einmal". Sie führen gesellschaftliche Konventionen ins Feld um dich zu dem Handeln zu bewegen, das sie möchten. Wir Menschen sind da recht kreativ wenn es darum geht bei anderen die Daumenschrauben anzusetzen. Wenn dir das widerfährt, dann ist eine Einladung keine Einladung sondern eine Vorladung. Der andere erwartet dann, dass du seiner Aufforderung folgst. Und das hat etwas mit ihm zu tun.

Wie aber gehst du selbst damit um? Ist es für dich okay, wenn andere deiner Einladung nicht folgen? Akzeptierst du ein "Nein"? Oder ziehst du dich zurück? Stellst du die Freundschaft in Frage? Bist du verärgert, weil du dir doch auch immer Zeit nimmst? Lebst du nach einer ausgeschlagenen Einladung im Konflikt mit dem anderen und reagierst gar trotzig? Wenn das der Fall ist, dann hatte dein Gast nicht die Möglichkeit deine Einladung auszuschlagen. Du hast eine Zustimmung erwartet, die du nicht bekommen hast. Nun darfst du Erwartungen haben -aber deine Freunde, Verwandten, Kollegen müssen diese nicht erfüllen! Das bedarf einer inneren Haltung die sowohl der Annahme als auch der Ablehnung der Einladung zustimmend gegenüber steht. Das bedeutet, das beide Antworten gleich gültig sind. Du bist dem anderen weiterhin verbunden, egal wie seine Antwort ausfällt. Ob das so ist, merkst du an deiner Reaktion. Wenn dir zustimmen schwer fällt, oder deine innerer Kommentator gerade ganz laut beim Lesen aufschreit, dann kann das daran liegen, dass du eine innere Überzeugung hast, die dieses Zustimmen nicht zulässt. 

Vielleicht hast du es dir beim Lesen bereits gedacht: das gilt nicht nur für Einladungen, sondern für jegliche Art von Anfrage. Du spürst es buchstäblich, ob dein gegenüber ein "Nein" zulässt oder nicht. Und du weißt andererseits auch, wie sich das anfühlt "nicht die Wahl" zu haben, wenn der andere eine Zustimmung erwartet. Es fühlt sich an wie Druck, auf den du wahlweise mit Gegendruck oder Flucht reagierst. Und genau das fühlt der andere mit Dir. Das ist übrigens auch ein spannendes Thema für alle, die im Vertrieb tätig sind. Der Schlüssel liegt in dir und du hast die Wahl ihn zu nutzen. Wenn du dazu Hilfe brauchst, wie man eine zustimmende Haltung einnimmt und wie man die Überzeugung wandelt aus der sie resultiert, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

 

Ich wünsche dir schöne Feiertage, 

Dein Manuel-Roy

 

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